Wasser, Wein und Weitsicht: Unterwegs im Elbtal
Rückblick im April 2026 – Die Regionalgruppe Mitteldeutschland erkundet das Elbtal im Sommer 2025
Ehe wir in die Saison 2026 starten haben wir noch einen Rückblick vom letzten Sommer der Regionalgruppe Mitteldeutschland.
Manchmal entstehen die besten Ausfahrten spontan, so auch diese. Unter dem Motto „Wasser, Wein und Weitsicht“ ging es für zehn Fahrzeuge unserer Regionalgruppe Mitteldeutschland durchs Elbtal.
Unser Startpunkt war das Spitzhaus oberhalb von Radebeul, ein Ort, der schon vor dem Losfahren Lust auf mehr macht. Mit dem Blick über das Elbtal, die Weinberge, Dresden und die Elbe begann die Tour stilgerecht. Für einen besonderen Moment sorgte dabei Manuela Franke, die mit den ruhigen, fast schwebenden Klängen ihrer Handpan den Auftakt zur Tour gab. Es war der musikalische Kontrast eines noch sehr jungen Instrumentes zu unserer historischen automobilen Leidenschaft.
Die erste Etappe führte uns von Radebeul über die Schrägseilbrücke in Niederwartha auf die andere Elbseite Richtung Meißen und weiter entlang des Flusses. Gerade, aber auch kurvige Strecken, sanfte Anstiege und Abfahrten, weite Ausblicke und wenig Verkehr sind genau das, was man sich für eine entspannte Ausfahrt wünscht. Ziel des Vormittags war das Schloss Hirschstein zwischen Meißen und Riesa. Ca. 25 m hoch über der Elbe gelegen, bot das Schloss nicht nur eine eindrucksvolle Kulisse für unsere Fahrzeuge, sondern auch spannende Ein- und Ausblicke, die uns sehr anschaulich bei einer Führung durch Frau Claudia Hüttemann vermittelt wurden.
Weiter ging es nach Diesbar-Seußlitz ins Weingut Jan Ulrich, wieder auf der anderen Elbseite gelegen. Bei Flammkuchen und regionalem Wein wurde aus der Ausfahrt kurzzeitig ein geselliger Genuss-Stopp ohne Zeitdruck, dafür mit vielen Gesprächen und herrlichem Blick auf die Elbe.
Am Nachmittag führte die Route zurück in Richtung Meißen und weiter nach Moritzburg. Die Strecke entlang der Sächsischen Weinstraße zeigte noch einmal, warum diese Region so beliebt ist: kleine Dörfer mit Weingut- und Fischerhäuschen, Weinberge, schroffe Felswände des Meißner Granits und immer wieder fantastische Ausblicke.
Den Abschluss bildete ein entspannter Spaziergang zum Fasanenschlösschen Moritzburg. Bei Kaffee und Kuchen im Marcolinihaus klang der Tag, nach rund 100 km Fahrspaß, mit Blick auf die Moritzburger Teichlandschaft aus.
Am Ende blieb vor allem eines: das Gefühl, einen dieser seltenen Tage erwischt zu haben, an denen Strecke, Wetter und Stimmung einfach zusammenpassten.
Text und Bilder: Dirk-Wito Franke, Clemens Franke








